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Der Computer - Wohin geht die Reise?

Wirft man einen Blick zurück in die Menschheitsgeschichte, so kann man feststellen, dass die technische Entwicklung exponentiell verläuft: Sie hat sich von Jahrhundert zu Jahrhundert beschleunigt - und wird in den kommenden Jahrzehnten noch schneller werden. Weltweit steigt die Zahl der Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker immer weiter an; sie "produzieren" immer mehr Wissen, und so werden technische Neuerungen immer rascher entwickelt.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind Computer sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich allgegenwärtig. In den kommenden Jahren wird ihre Leistung weiterhin exponentiell zunehmen. Zu diesem Zweck werden auch neue Technologien entwickelt: Beispielsweise hat die Firma D-Wave-Systems im Jahr 2012 mit "D-Wave-One" den ersten kommerziellen Quantencomputer gebaut, der nicht mehr mit digitalen Datenbits - den bekannten Nullen und Einsen - arbeitet, sondern mit Qubits, die sich gleichzeitig in mehreren Zuständen befinden können.


Das japanische Riken Brain Institute will bis 2018 einen Computer mit der Leistungskraft des menschlichen Gehirns herstellen. Da ein künstliches Hirn nicht an die physischen und biologischen Grenzen des menschlichen Gehirns stößt, könnte es zu einem "Superhirn" mit einer viel größeren Leistungsfähigkeit weiterentwickelt werden.

In Zukunft werden immer mehr Erfindungen mit Hilfe "evolutionärer" Computerprogramme gemacht werden, wie sie schon jetzt z.B. von der NASA verwendet werden. Hier wird das zu entwickelnde Produkt zunächst genau definiert. Der Computer produziert dann eine erste Generation möglicher Produkte nach dem Zufallsprinzip. Mit Hilfe von Simulationen wird erfasst, inwieweit sie den Spezifikationen entsprechen.

Danach werden - wie bei der Evolution - die ungeeigneten Produkte eliminiert ("natürliche Auslese") und bessere Versionen variiert ("Mutationen") oder miteinander verschmolzen ("Paarung"). Dieser Prozess wird fortgesetzt, bis die Simulationen ergeben, dass das Endprodukt "perfekt" ist.

Da die Software nicht mit so vielen "Voreinstellungen" wie menschliche Erfinder arbeitet, können ganz überraschende Designs zustande kommen und neuartige Materialien verwendet werden. Auch Probleme unterschiedlichster Art könnten mit Hilfe evolutionärer Algorithmen gelöst werden.

In den kommenden Jahren wird das Internet noch schneller und sozialer werden. Laut der Studie "Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien", die u.a. von der Deutschen Telekom herausgegeben wurde, wird 2020 im Internet eine Geschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde Standard sein.
2025 werden es schon 195 und 2030 knapp 400 Megabit pro Sekunde sein. In 10 Jahren wird laut der Studie jeder zweite Deutsche Beziehungen über soziale Netzwerke pflegen.

Im Freizeitbereich werden sich Smart-TV-Geräte durchsetzen; Fernsehprogramme können dann auch zeitversetzt angesehen und Videos aus dem Internet heruntergeladen werden.

HDTV wird ab 2015 die Standardqualität der Fernsehübertragung in Deutschland werden; 3-D-Fernsehen wird um das Jahr 2030 herum folgen. Spätestens 2025 wird die Hälfte der TV-Zuschauer On-demand-Dienste nutzen, da dank Breitbandanschluss, Highspeed-Netz und Glasfaserverbindungen immer größere Datenmengen übertragen werden können.